Mittwoch, 24. September 2014

Musée "Les secrets du chocolat" (Schokoladenmuseum)

 Die zauberhafte Welt der Schokolade
Das Museum lädt Sie ein zu einer Reise der Sinne und Genüsse:Erleben Sie Geschichte, Kakao-Anbau, Schokoladenherstellung, betörende Düfte, eine Filmvorführung und einen Profi-Schokolatier. 


Musée "Les secrets du chocolat" (Schokoladenmuseum)
Rue du Pont du Péage
67118 Geispolsheim
Frankreich
Tel.: +33 (0) 388 550490
www.musee-du-ch

Sonntag, 25. Mai 2014

Mémorial de l´Alsace Moselle

Mémorial de l´Alsace Moselle
Schirmeck (Bas-Rhin) 

 Ein Ort von Gegenwart und Geschichte zusammentreffen. 
Die Gedenkstätte zeigt verschiedene Etappen der Geschichte der Elsässer und Mosellaner, die zwischen 1870 und 1945 viermal die Nationaliät wechselten, wobei der Schwerpunkt auf den Jahren 1939 – 1945 liegt. Bei Ihrem Besuch in der Gedenkstätte sind Sie Akteur und Zeuge. Audioführun auf deutsch, französisch und englisch.

Samstag, 15. Februar 2014

Vom Di 1 Okt 2013 bis zum Mo 6 Jan 2014 Louvre: Der Frühling der Renaissance

Der Louvre und das Museum Bargello in Florenz zeigen gemeinsam die Genese dieser großen künstlerischen und kulturellen Bewegung, welche in Florenz zu Beginn des 15. Jahrhunderts entstand. Eine solche Ausstellung wurde seit zwanzig Jahren nirgendwo mehr organisiert.
Dass Florenz die Wiege der Renaissance ist, dieser großen kulturellen Veränderung, die sich in ganz Europa im 15. und 16. Jahrhundert ausbreitete, ist kein Geheimnis. Damals war Florenz eine sehr große Stadt mit über 100000 Einwohnern, eine reiche Handelsstadt mit einer großen Künstlertradition. Es ist die Stadt Dantes. Aber für Marc Bormand, Kurator der Ausstellung Printemps de la Renaissance, soll diese Ausstellung ermöglichen, die Dinge aus einer neuen Perspektive zu sehen, denn sie wird zeigen, dass entgegen einen weit verbreiteten Idee in der italienischen und florentinischen Renaissance ursprünglich nicht die Malerei, sondern die Bildhauerei und Architektur im Mittelpunkt standen. Neu war im 15. Jahrhundert die Bildhauerei. "
Der Antike entlehnte Ideen
In dieser Zeit des Quattrocento erwirbt die Republik Florenz einen Ruf als Erbin der Römischen Republik. Um ihre Überlegenheit zu zeigen, führt die Stadt eine Politik großer Bauten (das Baptisterium und die Fassade der Kathedrale, der Campanile, etc.), welche den Bildhauern die Möglichkeit gibt, sich zu erneuern. Wie kann man die menschliche Natur darstellen? Donatello gibt ein glänzendes Beispiel dafür mit seinem Saint Louis de Toulouse. Dieses „Meisterwerk der Ausstellung", laut Marc Bormand, ist eine 2,70 m hohe Skulptur, welche für den Außenbereich der Kirche Orsanmichele bestellt wurde. Die Falten der Kleidung sind nicht mehr steif, man erahnt den Körper, das Gesicht zeigt die Gefühle... Mit dem Saint Matthieu von Lorenzo Ghiberti, welcher ebenfalls präsentiert wird, läutet diese Skulptur das Wiederaufkommen der riesigen Bronzekulturen ein, die es seit der Antike nicht mehr gab. 
Dank der Flachreliefe von Donatello erzählt die Ausstellung auch von der Erfindung der mathematischen Perspektive, mit dem Fluchtpunkt in der Mitte. Man sieht hier die Erneuerung der Genres der Reiterstandbilder, die wunderschönen glasierten Terrakottareliefs von Luca della Robbia und das Aufkommen der „Spiritelli", dieser Figuren aus den antiken Sarkophagen, welche später zum Symbol des neuen Stils wurden. Diese ersten Kreationen werden parallel zu den Werken der Antike gezeigt, an denen die Künstler sich zur Umsetzung ihrer Ideen inspirierten. Die Ausstellung schließt mit einer Reihe Florentinischer Büsten ab, darunter die Büste des Cosimo de' Medici: Es handelt sich um eine neue Etappe der Renaissance, mit der Entwicklung der privaten Kunstförderung im Rahmen der Hegemonie der Medici.
Le Printemps de la Renaissance, la sculpture et les arts à Florence de 1400 à 1460 (Der Frühling der Renaissance, Bildhauerei und Künste in Florenz von 1400 bis 1460), bis zum 6. Januar 2014, Musée du Louvre, Paris 1. Arrondissement (louvre.fr ).

Der Marcus Aurelius von Averlino (um 1400-1445) und Darstellung des Herrn im Tempel (1423) von Gentile da Fabriano. © Dresde, Staatliche Kunstsammlungen ; Thierry Le Mage/Photo Rmn ; Kaï Jünemann ; A. Dequier/Musée du Louvre

Villa Farnese - Italien

Die Villa Farnese wurde um 1550 am Südostabhang der Monti Cimini errichtet, einem dicht bewaldetenvulkanischen Hügel etwa 60 Kilometer nordwestlich von Rom. Ihr rotgoldener Stein glitzert in der Landschaft, seine Pfeiler stützen den Piano Nobile, und erst darüber thront mit zwei weiteren Etagen die Villa selbst. Wenn die Villa Capra ("La Rotonda") entworfen wurde, um sich in die Landschaft einzupassen, dann wurde die Villa Farnese errichtet, um ihre Umgebung zu dominieren.

Ursprung[Bearbeiten]

Die Villa Farnese wurde vom Kardinal Alessandro Farnese, einem Enkel des Papstes Paul III. in Auftrag gegeben.

Architektur[Bearbeiten]

Grundriss
Die Villa ist eines der besten Beispiele der Architektur der Renaissance. Sparsam eingesetzte Ornamentik unterstützt die Proportionen und die Harmonie. Das an den Stil des Manierismus angelehnte Bauwerk stellt stilistisch eine Reaktion auf die überladene Architektur der Hochrenaissance dar. Der Architekt, den Alessandro 1550 für diesen schwierigen und unwirtlichen Bauplatz aussuchte, war der Bologneser Giacomo Barozzi da Vignola, der in seiner Jugend stark von Michelangelo beeinflusst worden war. Seine Pläne sahen ein Pentagon vor, das um einen kreisrunden mit Kolonnadeeingefassten Hof gebaut werden sollte, ein einzigartiger Plan. In dem Hof flankieren paarweise ionische Säulen Nischen mit Büsten römischer Kaiser. Die Galerie und die oberen Stockwerke werden durch fünf spiralförmige Treppenhäuser erreicht, darunter die wichtigste, die Scala Regia, die zu den Haupträumen führt.
Von außen nähert man sich der Villa Farnese durch Stufen, die an der Piazza des Ortes beginnen. Die Reihe von Terrassen beginnt mit dem Untergeschoss (Sotteranei), das in den Tuffstein gegraben wurde, umgeben von steilen gewundenen Treppen, die zur nächsthöheren Terrasse führen. Dieses Untergeschoss erscheint als Reihe von Stützpfeilern und –mauern, große, schwere und vergitterte Türen in den Mauern scheinen ins Innere des Hauses zu führen, während über ihnen eine gebogene, mit einer Brüstung versehene doppelte Außentreppe zur Terrasse darüber führt, die wiederum die doppelte Treppe zum Haupteingang auf der 'Piano dei Prelati'-Etage aufweist. Diese einer Bastion ähnliche Etage (die wie ein zweites Erdgeschoss aussieht) ist zurückgesetzt, der Hauptzugang ein strenger Bogen, von drei Fenstern zu jeder Seite flankiert.
Darüber ist das doppelstöckige Piano nobile, fünf enorme Bogenfenster dominieren unpassend die Eingangsfassade, darüber weitere zwei Etagen, die zahlreichen Fenster durch zurückgesetzte Pfeiler unterteilt.

Innenräume[Bearbeiten]

Die Scala Regia
Ein Fresko aus dem „Kartensaal“
Fresken von Taddeo Zuccari
Die Haupttreppe Scala Regia ist eine elegante Stufenspirale, die von Säulenpaaren im dorischen Stil gestützt wird, von Antonio Tempesta mit Freskenversehen wurde, und durch die drei Etagen hindurch führt.
Auf dem Piano nobile befindet sich eine Reihe von zwölf Repräsentationsräumen, die für die Fresken der Brüder Taddeo Zuccari und Federico Zuccariberühmt sind. Die Fresken porträtieren Personen wie Alexander den GroßenHerkules und natürlich die Familie Farnese selbst: in der Halle der farnesischen Annalen, die von den Zuccari-Brüder gestaltet wurde, sind die Farnese in ihrem prächtigsten Moment gemalt, vom Boden bis zur Kassettendecke. Ein weiterer erstaunlicher Raum ist der Sommerspeisesaal, ebenfalls mit Fresken, aber auch grottenähnlich skulptiert.

Gärten und Casino[Bearbeiten]

Die Gärten der Villa sind beeindruckend wie die Villa selbst. Das Festungsthema der Villa wird in einem Graben und drei Zugbrücken fortgesetzt, die Gärten schließen sich an den Graben an. Der untere Garten, wo einmal ein grottenartiges Theater gestanden hat, wird von einer Zugbrücke an der Terrasse des Piano nobile erreicht. Ein Gang durch den Wald von hier aus führt zum bekannten Casino, einem kleinen bewohnbaren Sommerhaus. EineCatena d'acqua (eine Art Rinnsal mit Kaskaden) fließt von der Loggia des Casinos zu den Fontänen darunter.

Die Villa heute[Bearbeiten]

Alessandro Farnese starb 1589 und hinterließ den Besitz seinen Verwandten, den Herzögen von Parma. Es wurde ruhig in der Villa, des Kardinals berühmte Sammlung wurde nach dem Aussterben der Familie (1731) durch die Erben nach Neapel gebracht (siehe: Farnesische Sammlungen). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Villa eine Zeit lang die Residenz des Thronerben des jungen italienischen Königreichs.
Heute sind das Casino und die Gärten eine der Residenzen des italienischen Staatspräsidenten. Die leere Villa, im Besitz des Staates, ist öffentlich zugänglich. Die zahlreichen Räume, Salons und Hallen mit all ihrem Marmor und ihren Fresken, die Architektur der großen, einem Palazzo ähnlichen Villa sind weiterhin so beeindruckend und beängstigend, wie sie es von Anfang an sein sollten.

Schloss Écouen - Frankreich

Schloss[Bearbeiten]

Schloss Écouen
Mit dem Bau des auf einer Hügelkuppe liegenden Schlosses wurde 1538 von Anne de MontmorencyConnétable von Frankreich, begonnen. Dazu wurde eine dort befindliche mittelalterliche Befestigung – eine von mehr als 130 Burgen und Schlösser, die Anne de Montmorency besaß – abgerissen.
Der ursprüngliche Plan von 1538 eines unbekannten Architekten sah einen vierseitigen Bau mit Pavillons an jeder Ecke vor. 1547 beauftragte Montmorency Jean Bullant mit der Fertigstellung des Nordflügels und dem Bau einer Säulenhalle im Südflügel, die zwei Skulpturen Michelangelos aufnehmen sollte, den „sterbenden Sklaven“ und den „aufständischen Sklaven“, die er von König Heinrich II.geschenkt bekommen hatte.
Im Zusammenhang mit der Hinrichtung von Henri II. de Montmorency 1632 konfiszierte König Ludwig XIII. das Schloss, um es dessen Halbschwester Charlotte, Herzogin von Angoulême, zurückzugeben.
Der Westflügel wurde 1797 zerstört und 1807 durch ein flacheres Bauwerk ersetzt. Das Schloss beherbergt seitdem ein Ausbildungszentrum der Ehrenlegion.

Musée national de la Renaissance[Bearbeiten]

André Malraux entschied in den 1960er Jahren, die Renaissance-Sammlungen des Hôtels de Cluny im Schloss unterzubringen. Das daraus gebildete Musée national de la Renaissance wurde 1977 eröffnet. Es beherbergt vor allem die Schmucksammlung, welche die Baronin Rothschild 1922 gestiftet hatte, osmanische Keramiken, Emailarbeiten aus Limoges, die Waffensammlung Édouards de Beaumont, die Terrakotta des Masseot Abaquesne, Wandteppiche (zum Beispiel der David-und-Bathseba-Zyklus) und vieles mehr.